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Wir züchten Meerschweinchen der Rasse Rex und sind stets

darum bemüht unsere Meerschweinchen in beste Hände abzugeben.

 
14.12.2006
   
   
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Rund um die Meerschweine - Arnumer Rasse Rexe

 

 Milben,Haarlinge & Co
Verfasst am 21.03.2010, 12.06 von Sonja

 
Milben, Haarlinge und Co Wer kennt das nicht? Da schafft man sich ein kleines Meerschweinchen an, am Besten so vier bis sechs Wochen alt und schon muss man das erste Mal zum Tierarzt... Warum das? Der kleine Kerl verliert Fell an Auge und Nase und kratzt sich wie verrückt! Jetzt kommt erst mal ein ärgerliches Gefühl auf. Da holt man sich sein Tier schon von einem Züchter und nicht aus dem Baumarkt und dann so etwas! Was ist denn da geschehen? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass kleine Meerschweinchen mit vier bis sechs Wochen am empfänglichsten für Hautpilze und Ektoparasiten (Milben/Haarlinge) sind. Bei den Jungtieren ist das Immunsystem noch nicht voll ausgebildet und der Stress der Trennung von der Mutter und der Gruppe tut ein übriges dazu. Milben sind in jedem frischen Heu vorhanden da Heu ein Naturprodukt ist und nicht erhitzt werden kann um Parasiten oder Keime abzutöten. Milben sind mit bloßem Auge nicht oder kaum zu erkennen. Die Meerschweinchen kratzen und jucken sich häufig. Im Augen- und Nasenbereich bilden sich kahle schuppige Stellen die durch Scheuern mitunter auch schorfig sind. Wir behandeln unsere „Kleinen“ dann mit Surolan. Diese lotionartige Creme gibt es beim Tierarzt und wird auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Der Juckreiz wird gemildert, die Haut geschmeidig und das Fell wächst langsam wieder nach. Nichts schlimmes also, aber lästig und irgendwie nicht zu vermeiden. Haarlinge sind kleine lebhaft bewegliche Parasiten die sich bevorzugt im Kopf-, Ohr- und Halsbereich aufhalten. Sie sind mit bloßem Auge zu erkennen und sorgen ebenfalls für Juckreiz, Haarverlust und Unruhe. Bei Nichtbehandlung können die Tiere abmagern und sind anfällig für Infektionskrankheiten. Sehr gut hilft hier Frontline-Spray (Fachhandel).Ein paar Pumpstöße auf einen Handschuh und dann das Tier damit einreiben. Vorsicht aber im Augenbereich. Und nun noch die Pilze. Sie treten bevorzugt im Rückenbereich auf und bilden ebenfalls kahle Stellen im Fell. Hier hilft der Tierarzt mit einer Spritze oder bei Beginn des Befalls haben wir gute Erfahrung mit einer Hautpilzsalbe aus der Apotheke gemacht. Wir betonen in diesem Bericht, dass es sich um unsere eigenen Erfahrungen handelt! Hautpilze sind auch auf Menschen übertragbar (Zoonose) und deshalb ist der Gang zum Tierarzt, wenn man sich nicht sicher ist immer noch das Beste.

 
 
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